Saturday, May 15, 2010

Denkende Lichtmaterie VI - Gespräche am Rande des Ich

Etwas für mich..das Ich..wer ist es..wo ist es...wenn die Tränen zu fliessen beginnen..siehst du den Sinn...dann stehst du vor der Wahrheit..vor dir selbst..deinem wahren Wesen...das Glück, das durch dich hindurchströmt, ist mit nichts zu vergleichen..es lässt dich alles gleichzeitig spüren...du bist am tiefsten Punkt deines Ichs berührt..die Musik nimmt engelsgleiche Klänge an..alles hat eine schönere und leuchtendere Farbe...man möchte tanzen, lachen und weinen gleichzeitig...die Welt umarmen...das Glück mit allen teilen..es fühlt sich an wie Verliebtsein..in sich sich selbst, das Leben und die Welt, in der es sich enfalten darf..man möchte diesen Moment am liebsten für immer festhalten..das geht wohl nicht..aber solange er immer wieder kommt, ist alles gut...es gibt für alles eine Lösung...die Zukunft kann nur besser werden..für die, die es wollen...es wirklich von ganzem Herzen anstreben..sogar ohne viel Verzicht..dafür mit umso mehr Gewinn...es gibt Dinge, die kann man nicht erklären..Auszüge des nachfolgenden Texts habe ich vor etwas mehr als 10 Jahren erhalten..ihn damals gelesen..nur wenig verstanden..nun nehme ich es nach langer Zeit wieder in die Hand....und es ist das, was ich lebe..was ich bin...von jemand anderem geschrieben..ein Spiegel meiner Seele...man kann das auslegen, wie man will..Zufall...kosmische Bestimmung..Beeinflussung..für mich ist es eine weitere Bestätigung..eigentlich die letzte, die nötig war..um unbeschwert, sogar voller Selbstvertrauen weiter meinen Weg zu gehen..ich fühle es auch ganz tief in mir drin..jetzt bin ich da...bei mir..auf dem richtigen Pfad zur Glückseeligkeit...zur wahren Wahrheit...zur endgütligen Befreiung und Entwicklung...schier grenzenloses Wachstumspotenzial zu erreichen...der Weg, der anfangs als eine Sackgasse..wie ein dunkler Tunnel fernab von vielen Möglichkeiten schien..erweist sich nun als der vielseitigste und aufregendste von allen...weil er neu ist..weil der einzige Anhaltspunkt ich selbst bin..dort sitz die Quelle des ganzen Lebens..meines Potenzials..meiner Ziele..in denen ich Erfüllung finde...bereits auf dem Weg dahin jeden Schritt geniesse...auch wenn es ab und zu regnet..so wie in letzter Zeit..lass ich mir nicht die Laune verderben..schwebe drüber weg...mit einem breiten Lächeln auf den Lippen...in letzter Zeit schlafe und esse ich nur wenig..es passiert viel...man möchte die Zeit möglichst effizient nutzen...jetzt wo alles gerade so am fliessen ist..und es ist ok...schlafen kann man später wieder...ich möchte so viel lernen, ausprobieren und erreichen...dafür tue ich auch viel..in der Zeit dazwischen geniesse ich es aber auch einfach zu sitzen und zu verweilen..alles auf mich wirken zu lassen...was ich gemacht habe..was um mich herum geschieht..wächst, lebt und sich bewegt..und in mir drin..reflektiere...beobachte..lasse Gedanken auch schweifen..und treffe dann meist schon wieder auf neue Ideen...mittlerweile Dauergäste bei mir..wie gute, alte Freunde..kommen und gehen, wann es ihnen gerade lustig ist..hocken sich mitten in meine Arbeit rein und erzählen mir von ihren Abenteuern und fordern mich auf sie umzusetzen..oder zumindest sie aufzuschreiben und vorübergehend festzuhalten..bevor sie dann manifestiert werden..den kurzen Glanz ihrer Existenz den Höhepunkt erreicht...und dann auch schon der nächsten Platz machen müssen.. von der Idee zum Produkt..dessen Geburt und Tod..des Zwecks allen Daseins.

*Es fällt Ihnen schwer, bestehende Verhältnisse unhinterfragt einfach hinzunehmen. Eine sensible, am Feinstofflichen orientierte Wahrnehmung lässt Sie oft an gängigen Erklärungsmustern zweifeln. Deshalb fühlen Sie sich getrieben, andere und neuartige Lösungsmodelle zu finden für alle Fragestellungen, welche die menschliche Existenz betreffen. Bei Ihrer Suche nach neuen, befriedigenderen Antworten spielt die Rücksicht auf alltägliche Werte und Bedürfnisse eine untergeordnete Rolle. Dies bedeutet, dass zugunsten einer Veränderung, die innerlich als absolut notwendig empfunden wird, auch schmerzhafte Trennungen und Lösungsprozesse in Kauf genommen werden. Mit Ihrem schnellen Denken und Ihrer regen Intelligenz sind Sie manchen einen Schritt voraus.
Das Hauptthema Ihrer Phantasien kreist um die grossen religiösen und philosophischen Fragen der Menschheit. Einer möglichen Antwort versuchen Sie sich aber nicht in erster Linie durch exaktes Studium zu nähern, vielmehr lassen Sie sich diesbezüglich von grüsszügigen, aber nicht unbedingt sehr klar umrissenen Idealen und Hoffnungen beflügeln. Ihre Begeisterung möchten Sie aber keineswegs für sich allein im stillen Kämmerlein geniessen, sondern am liebsten in die ganze Welt tragen. Diesem Bedürfnis entspringt auch der Wunsch, alle Menschen unter einem Glaubensideal vereinigen zu können. Dabei sind Sie aber nicht engherzig oder sektiererisch, vielmehr stellen Sie sich ein religiöses und ethisches Grundgebäude vor, dass weit genug gespannt wäre, damit Menschen der unterschiedlichsten Herkunft und Richtungen darin Platz fänden. Zumindest in Ihrer Phantasie scheint Ihnen kein Hindernis zu schwierig, um nicht für dieses hohe Ziel überwunden werden zu können. Für übernatürliche Erfahrungen von persönlicher Entgrenzung und Erleuchtung sind Sie auch bereit, grosse persönliche Opfer in Kauf zu nehmen und begegnen sowohl den Höhen als auch den Tiefen der menschlichen Existenz mit grossem Mut und Unerschrockenheit. Das Wissen, dass hinter der alltäglichen menschlichen Realität noch eine grössere Wahrheit verborgen ist, kann gleichzeitig eine grosse Sehnsucht und das unbeirrbare Bemühen bewirken, an dieser teilhaben zu dürfen und so vielleicht die letztendliche Erlösung zu erlangen.
Das Bedrüfnis nach Freiheit und Autonomie steht häufiger im Vordergrund gegenüber dem Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit. Sie verstehen es, ihre Ziele klar zu formulieren, und scheuen sich nicht davor, sich anderen Menschen so zu zeigen, wie sie sind. Sie suchen stets nach neuen Möglichkeiten, um sichtbare Spuren ihres Wirkens und Waltens zu setzen. Sie setzen sich intensiv mit ihrer Umwelt auseinander, wobei Sie die Vorgänge in Ihrem Umfeld konkret erfassen und begreifen möchten. Das lebendige Gespräch mit anderen Menschen bietet Ihnen dazu ebenso Gelegenheit wie das aktive Erproben der eigenen Möglichkeiten und die bewusste Verarbeitung der dabei gemachten Erfahrungen. Sie verstehen sich als selbstständigen, autonomen Teil des Ganzen und versuchen, im Wechselspiel zwischen spontanem Einsatz, Überprüfung Ihres eigenen Wirkens und gezielter Reaktion Ihren persönlichen Beitrag zur Gestaltung und Formung der Welt zu leisten.
Sie gehören vermutlich zu den Menschen, die selten zur inneren Ruhe kommen. Ein steter Drang lässt Sie immer wieder die Herausforderung des Neuen und Unbekannten suchen. Die leichte Anpassungsfähigkeit und die grosse Beeinflussbarkeit anderer Menschen entsprechen nicht Ihrem Temperament. Ihre Gefühle sind von einem starken Hang zum Exkluiven und Besonderen geprägt. Mit traditionellen Formen, überholten Strukturen (auch in Beziehungen), mit Verpflichtungen Ihrer Herkunftsfamilie gegenüber und mit sogenannten sicheren Werten können Sie nicht viel anfangen. Sie verfügen über eine rasche Auffassungsgabe, wobei Sie die gefühlsmässigen und intellektuellen Aspekte einer Angelegenheit gleichwertig wahrnehmen. Ihre Denkweise ist lebensnah und praktisch. Sie behalten die emotionalen Bedürfnisse ebenso im Auge wie vernünftige Zwecküberlegungen. In Gesprächen sind Sie meistens auch gefühlsmässig stark engagiert. Es fällt Ihnen nicht leicht, persönliche Betroffenheit vom sachlichen Inhalt einer Information zu trennen. Sie sind es gewohnt, günstige Gelegenheiten spontan zu ergreifen und die Gunst der Stunde auszunutzen. Ihre Wünsche, Pläne und Ziele sind oft recht hochgesteckt. Sie lassen sich auch nicht von bescheidenen Ausgangsmittel abschrecken und gehen Ihre Unternehmungen mit viel Optimismus und einem grundsätzlichen Glauben an das Gelingen an. Ihr Ehrgeiz findet seine natürlichen Grenzen im Bedürfnis, sich das Leben angenehm, genussvoll und gemütlich zu gestalten. So können Sie die Dinge auch einmal getrost sich selber überlassen und dem naturgegebenen Wachstum anvertrauen.
Eine ausserordentliche Sensibilität macht Sie für Einflüsse aus Ihrer Umwelt in hohem Masse empfänglich. Oft ist es Ihnen selber nicht ganz bewusst, in wie weit Sie sich von Stimmungen und atmosphärischen Schwingunen mitbestimmen lassen. So können Ihnen mitunter auch aussergewöhnliche Dinge begegnen, die sich mit den Mitteln der gängigen Logik kaum begründen lassen. Wo andere Menschen noch nach vernünftigen Erklärungen suchen, lassen Sie sich oft instinktsicher vom eigenen Gefühl leiten und entwickeln ein träumerisches Vertrauen in die Kräfte, die jenseits des menschlichen Verstandes liegen. Sie sind zu sehr tiefen und intensiven Gefühlen fähig, die im Grunde genommen allen Geschöpfen der Natur gelten, lassen sich aber nur schwer auf eine dauerhafte, konkrete und verpflichtende Aussage festnageln.
Es ist Ihnen ein starkes Bedürfnis, den eigenen Gefühlen, Wünschen und Trieben einen unmittelbaren, unverfälschten Ausdruck zu geben, der die oberflächliche Ebene der gängigen Normen verlässt und der spannungsgeladenen Energie Ihres Erlebens entspricht. Beständiges Lernen ist für Sie nicht reine Freude und Selbstzweck, sondern Sie empfinden es als innere Notwendigkeit, über einen möglichst breit abgestützten Wissensschatz verfügen zu können, damit Sie für alle möglichen Vorkommnisse gewappnet sind.
Ihre Gedanken beschäftigen sich häufig mit dem Imaginären, Phantastischen und Unwirklichen. Sie versuchen gerne, das Geheimnis der Dinge zu lüften, die hinter der alltäglichen Realität steckt. Vermutlich gehören Sie zu den Menschen, deren Leben durch ein reichhaltiges Traumleben bereichert wird und Sie beschäftigen sich auch im wachen Zustand gerne mit dem Sinn und der Bedeutung Ihrer Träume. Die Welt der klaren Logik steht für Sie in keinem eindeutigen Widerspruch zum Reich der Bilder und Phantasien. Sie verstehen es vielmehr, die beiden Bereiche in eine sinnvolle Ergänzung zueinander zu bringen. Sie beschäftigen sich gerne mit den tiefgründigen Geheimnissen der menschlichen Existenz. Ihre Neugier macht auch dort nicht halt, wo sich andere aus einer gewissen Scheu heraus zurückhalten. Wenn eine bestimmte Angelegenheit einmal Ihr Interesse geweckt hat, können Sie mit sehr grosser Intensität und Beharrlichkeit an deren Bearbeitung gehen, wobei sich die Kombination von Systematik und Intuition oftmals als besonders produktiv erweist. Nicht purer Aktivismus, sondern ein ökonomisch sinnvoller Einsatz der Kräfte entspricht Ihrer Art.
Sie verstehen es gut, unterschiedliche Tendenzen und Wünsche aufzunehmen und in Einklang zu bringen. Durch geschicktes Abwägen und Kombinieren verhelfen Sie Ihren Wünschen zum Durchbruch. Sie möchten mitgestalten an einer Welt, in der auch Schwaches, Verletzliches und Irrationales seinen gebührenden Platz hat. Um glücklich zu sein, möchten Sie spüren, dass Ihre Tätigkeit und Ihr gesamtes Dasein im Dienste eines übergeordneten Sinnzusammenhanges steht und Sie von Einfluss einer höheren Ordnung getragen sind. Sie verstehen es, ganz intuitiv die Qualität der Zeit zu erfassen, und steuern manchmal mit einer fast traumtänzerischen Sicherheit auf Ihr Ziel hin. So mögen Ihnen bisweilen fast unwahrscheinliche Dinge gelingen.*


Ich und ich...ja wir habens gut.

Wednesday, May 5, 2010

Zahlenkarussell

Jetzt wo die Vulkane angefangen haben zu brodeln und zu spucken. Wo die Griechen und das Land der Götter dem IWF zum Opfer gefallen sind, ist auch Europa nicht mehr sicher vor 3.Weltländern. Denn welches andere Land, dass vom IWF "gerettet" werden musste, kam jemals wieder auf die Beine? Keines, denn das ist auch nicht der Plan. Darum muss jetzt krass gespart werden. Nun wird alles diktiert. Das Land wohl von innen ausgehölt bis nichts mehr zu holen ist. Dazu muss man anmerken, dass jährlich tausende Bootsflüchtlinge an den Stränden von Griechenland ankommen. Diese beschwerliche Reise unter lebensgefährlichen Bedingungen auf sich nehmen. Die, die wegen uns in ihren eigenen Ländern in Nordafrika weder Geld noch Nahrung mehr beschaffen können. Also vor Ruin und Tod in eine "bessere" Welt fliehen wollen. Die dominierende Nahrungsmittelindustrie lässt im Hintergrund freundlich grüssen. So und nun sind die Griechen also noch abhängiger und näher am Ausverkauf/Insolvenz als jemals zuvor. Verständlich, dass die Bevölkerung lautstark demonstriert. Staatshäuser und Banken anzündet. Streikt wo es nur geht. Leider ist der Deal wohl bereits unter Dach und Fach und den Menschen wird nichts anderes übrig bleiben als es zu fressen oder wegzuziehen in ein anderes Land. Das ein IWF-Mitglied aber kein "Klient" ist. Die Leute, die nun das Maul aufreissen, was angeblich pro Kopf an dieses "Rettungspaket" einbezahlt wird, sollen sich mal Fragen wo denn der Rest, der ganzen Millarden jedes Jahr hinfliessen. Da sagt keiner was. Kriegen wir im Normalfall auch gar nicht mit wofür es ausgegeben wird. Sagt uns doch keiner. Auch diesmal wirds in dem ganzen Fiasko nur einen Gewinner geben und das ist der IWF/Weltbank und das Land von dem aus sie operieren. Vielleicht auch die EU, die sobald die Schulden nicht mehr abgezahlt werden können, das Land einfach aufkauft. Zu einem Spottpreis versteht sich. Man wartet nun ein wenig bis sie sich so tief in die Scheisse reingeritten haben und schlägt dann zu. Altes Spiel. Zig Millionen mal schon gespielt auf der Welt. Vor unser aller Augen. Und wieder mal hats keiner wirklich gemerkt. Da fällt mir gerade der Wirschaftsprofessor W. Wittmann ein, den man zum Thema befragt hat und meinte: "Die Banken sind mitschuldig, weil sie mit ihren bei Nationalbanken aufgenommenen Kredite für nahezu 0%, griechische Staatsanleihen einkaufen, die momentan bis 14% Zins abwerfen. Diese Gelder werden dann bei anderen Banken abgesichert. Allein die UBS hat etwa 1400 Milliarden Euro davon. Hat diese nur 2% Ausfälle entspricht das dem Wert ihres Eigenkapitals." Auf den Hinweis, dass die UBS doch auf dem Weg zur Erholung sei, sagte er: " Ich kann dieses "Wir sind auf dem guten Weg" nicht mehr hören. Die Banker meinen, wir sind ein Volk von Deppen. (Sind wir zur Mehrheit leider auch.) Das kann noch schlimm kommen. Ich übertreibe nicht. Ich meine es ernst." Solche Aussagen drängen mich nur mehr in die Richtung eines neuen Modells. Der Mann macht seine Arbeit doch schon geraume Zeit und weiss wohl wovon er redet. Abgesehen davon sind das nicht die ersten düsteren Prognosen, die gemacht wurden. Viele einflussreiche und intelligente Menschen warnen immer wieder von der Gefährlichkeit dieser Entwicklung und deren Folgen. Leider sind sie bisher kaum gehört oder ernst genommen worden.

Für die Investoren-Legende G. Soros steht die EU-Währungsunion kurz vor dem Auseinanderbrechen. Dieser Mann hat 1992 auf den Verfall des britischen Pfunds gewettet, indem er sich die Währung lieh und gegen andere europäische Währungen tauschte. In solch grossem Stil, dass die Regierung das Pfund tatsächlich abwerten musste. Er verdiente mit diesem ausgeklügelten Geniestreich über eine Milliarde Dollar und ist seither gleichermassen geachtet wie gefürchtet. Es ist also wahrscheinlich, dass der Mann wieder etwas ähnliches mit dem Euro plant. Laut dem "Wall Street Journal" fand Ende Februrar im New Yorker Finanzdistrikt ein konspiratives Dinner statt, an dem die wichtigsten Hedge-Funds-Managers der Welt teilnahmen. Ihr Ziel: Wie lässt sich aus der Euro-Krise möglichst viel Profit schlagen. Auch Vertreter von Soros' Fund hätten daran teilgenommen. Im laufenden Jahr stieg die Anzahl Transaktionen, mit denen die Händler auf einen Kurszerfall wetten, auf den höchsten Stand seit Einführung dieser Einheitswährung. Ob mehrere Hedge-Funds zusammen über genug Kapazität vefügen, um einen solchen Coup zu landen, ist offen. Doch sollte die von Soros gestreute negative Publicity nicht unterschätzt werden. Wenn sich die Marktmeinung gegen eine Währung dreht, kann man sich kaum dagegen wehren. So kommt seine Aussage möglicherweise einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung gleich. Mit vielen Verlierern und ganz wenigen Gewinnern. Wieder mal.

Wie man erkennen kann, ist das ganze sehr komplex und trotzdem ist auch für einen Laien ersichtlich, dass hier etwas gänzlich schief läuft und der eingeschlagene Kurs jeglicher Vernunft und Gerechtigkeit strotzt. Es einmal mehr nur um den Profit einiger weniger geht. Das dabei ganze Länder und Völker dafür bezahlen müssen, ist denen herzlich Wurst. Und wir? Ja wir finanzieren das ganze sogar noch mit. Ohne wenn und aber. Schauen zu wie der Zerfall aller Werte um uns herum weiter voran schreitet. Die Kacke in den Hosen schon beim Kragen oben heraus quillt. Sich keiner mehr traut aufzustehen und den Wixern zu sagen: "1mal Hinternputzen bitte. Aber gefälligst mit Zunge und ganz sauber soll es sein." Alles andere ist leider nun mehr eine heuchlerische Selbstverleumdung als etwas anderes und solche Menschen sollen schön ruhig sein und zuletzt das Maul aufmachen und sich beschweren. Sie haben sich darauf eingelassen. Gott weiss warum. Ihre Eigenverantwortung an Gesetze abgegeben. Gesetze für die zivile Bevölkerung akzeptiert und die Freibriefe für die Kapitalisten gewährt. Sich selbst in dieses Abhängigkeitsverhältnis manövriert, welches viel Raum für Manipulation bietet. Denken mit etwas Entwicklungshilfe sei es getan. Dabei geht es lediglich um die Erleichterung des eigenen Gewissens. Vorallem nützt es den 3. Weltländern kaum. Eher im Gegenteil wird das Elend noch am Leben gehalten und rausgezögert. Ausser vielleicht bei Hilfe zur Selbsthilfe. Am Ende ist es aber die Wirtschaft und dieses System, welches diese Länder nie einem fairen Handel zuführen wird. Die Preise durch Subventionen sogar noch mehr drücken. Diese Länder darum auch nie aus ihrerer Situation rausfinden werden. Solange diese Praxis weiter zulässig ist, wird sich wohl kaum etwas ändern/bessern. Viele Generationen vor uns haben diesem Konstrukt einmal zugestimmt. Wohl einfach nicht richtig nachgedacht. Nicht nachgefragt, worum es denn eigentlich wirklich geht. Nur den vermeindlichen Luxus vor Augen und den angerichteten Schaden schön ausblenden. So kanns auch funktionieren. Für eine kurze Zeit. Irgendwann kommt dann der Schocker. Wenn die Realität sich plötzlich durch die Fassade dieser globalen Illusion frisst und alles mit sich weg fegt. Wir werden es willkommen heissen und freuen uns danach etwas neues zu machen. Mit denen, die es "überlebt" haben. Den anderen wünschen wir viel Glück in der Todespirale. Das Ende ist nur noch eine Frage der Zeit. Ob von innen oder aussen, spielt keine Rolle mehr. Kommen wird es sowiso. Zum Glück.

Auf eine von Kapitalismu(mp)s geheilte und geimpfte Welt!

Junior Kelly - Korruption Song

Alton Ellis - If I could rule this world Song
Barry Brown - Progress Song
Branches - War Race Song

Evolution der Revolution II

Durch die gescheiterte Nachdemo in Zürich (Basel war dafür umso erfolgreicher!) und den vorangegangen Gesprächen mit den organisierenden Gruppen, haben wir nochmal einen Brief verfasst und dem Aufbau zukommen lassen. Uns liegt nach wie vor etwas an ihrer Arbeit weil sie uns damit indirekt unterstützen und wollten damit nochmal einen letzten Denkanstoss liefern.

Liebe Freunde der Revolution

Auf Grund verschiedener Ereignisse und Gespräche innerhalb unserer Gruppen, mussten wir auf eine aktive Zusammenarbeit am besagten Tage verzichten. Deswegen haben wir uns bisher auch nicht gemeldet. Das Treffen mit euch hat ebenfalls aufgezeigt, dass wir eher in einer breiteren Art zu denken pflegen und uns stärker an der weltweiten Bewegung beteiligen. Wir schätzen auch die Anonymität, in der wir uns zurzeit noch befinden, welche uns erlaubt unsere Ziele mit mehr Freiraum und Sicherheit umzusetzen und wir möchten dies so lange wie möglich beibehalten.

Wie sich nun gezeigt hat, war dies eine gute Entscheidung. Es ist schade, dass keine der gemachten Ideen umgesetzt wurde und der Tag so traurig verlief. Wir hoffen ihr werdet eure Strategien irgendwann anpassen/präzisieren/evolutionieren und diese unnötige Konfrontation vermeiden können. Ansonsten wird euer Kampf wahrscheinlich zunehmend wirkungsloser werden und auch kaum mehr Unterstützung finden. Desweiteren schadet es dem Image des 1.Mai/Kommunismus/Links/Revolution, was Leute abhält am offziellen Umzug teilzunehmen. Vielleicht hilft es, wenn ihr eure Ziele/Absichten mal ernsthaft hinterfragt und evt. neu definiert. Anders kommuniziert und umsetzt. Eure Arbeit und die gleichzeitige Macht nicht nur auf dieses Ereignis/Ort/Szene beschränkt.
Unsere Revolution ist jeden Tag. Willkürlich und spontan. Wir beteiligen uns auch im "normalen" Leben kaum an diesem System. Geben ihm keine Nahrung mehr. Am Ende die effektivste Zerstörung. Wir bekämpfen die Wurzel anstatt nur die Symptome. Wir müssen in Zukunft allgemein andere Wege gehen. Überholte Systeme abschaffen/erneuern.

Trotzdem sind wir sehr dankbar für eure Offenheit und das entgegengebrachte Interesse. Wir wünschen euch viel Erfolg in eurer Entwicklung und freuen uns, wenn es eines Tages vielleicht doch noch zu einer Kollaboration kommt.

Solidarische Grüsse

Saturday, May 1, 2010

Bilanz


















































Um auf 91 Millionen Lohn+Boni wie Dougan zu kommen, müsste ein "Normalverdiener" mit Jahresdurchschnittslohn von 70'000.- (wer hat das schon..) fast 1300 Jahre! lang arbeiten. Na dann viel Spass. Die Lohnschere klafft immer weiter auseinander. Letztes Jahr betrug das Verhältnis zwischen höchstem und tiefsten Lohn bereits 1:56. 2008 wars noch 1:49. 2010 werden wohl wieder höchste Löhne ever ausbezahlt dann sind wir wahrscheinlich bereits auf 1:70. Obwohl es in gewissen Bereichen und Multikonzernen sogar bei 1:500 liegt. Diese Entwicklung gilt es schleunigst zu stoppen. Das einzige Ziel des Wirtschaftens sollte die Lebensqualität für alle Menschen sein. Niemand soll übermässig begünstigt oder belastet werden. Der Finanzmarkt braucht starke Gesetze, um die instutionalisierten Giermechanismen einzudämmen. Die innere Freiwerdung von unnötigen Abhängigkeiten, ist hier bestimmt der einzig richtige Ansatz. Denn was ist ein Bonijunky anderes als ein Spielsüchtiger. Dabei übersehen sie völlig, was ihre Finanzmacht für das Schicksal Hundertausender von Menschen bedeutet. Leider sind es erst vereinzelte Leute, die das gegenwärtige System hinterfragen, das auf Profit, Effizienz, Kurzfristigkeit und linearem Denken beruht. Dafür bestimmt der Konsument den Markt. Die Anleger. Welche Produkte und Firmen sie unterstützen. Wie verantwortungsbewusst sie ihr sauer verdientes Geld ausgeben und investieren. Betriebswirten fehlt oft das integrierte Denken. Da hilft auch das Ethikmodul im Studium nicht viel. Deswegen gibt es Unternehmer, die mittlerweile sogar Philosophen und Theologen als Berater hinzuziehen. Ethik anzuwenden, ist eine intellektuelle Herausforderung. Die soziale Verantwortung sollte gestärkt und immer wieder geübt werden. Bis sie sitzt. Kuttners Motto hilft sicher dabei: "Heute mach ich mir mal kein Abendbrot sondern Gedanken". Wir neigen ohnehin dazu uns regelmässig und nach einstudierten, zeitlich abhängigen Ritualen zu überessen. Auch wenn man eigentlich schon genug hat, isst man weiter. Oder einfach weil jetzt Mittag ist und alle anderen auch essen oder einem langweilig ist. Nacher ist man schlapp und faul. Das Denken fällt auch schwerer. Von den Fettpölsterchen, die sich nach und nach einschleichen ganz zu schweigen. Wieder mal ist weniger mehr. Das gilt wohl für alles mit dem wir uns umgeben. Zur Nachahmung empfohlen.

Der 1.Mai und seine Organisation hat sich leider nur wenig verbessern können. Durch den Regen kamen sogar weniger Menschen an den offiziellen Umzug. Es waren knapp 8000 Leute da. Einzig die Polizei hat ihre Taktik leicht angepasst. Ist bei der Nachdemo sehr strikt und hinterhältig vorgegangen. Es gab viel mehr Verhaftungen als im letzten Jahr. Auch wurden ganze Gebiete abgesperrt und mit Tränengasbomben, die von Balkonen geworfen wurden, ausgeräuchert. Einige haben sich verkleidet mitten zwischen die Demonstranten gestellt und dann plötzlich wild mit Tränengas um sich gesprüht. Die Ausschreitungen hielten sich somit in Grenzen. Wurden wieder mal im Keim erstickt. Da kann man nicht verstehen warum die Autonomen nicht bereit sind ihre Strategie anzupassen. Neue Wege zu suchen um diese Eskalation zu verhindern. Denn meines Erachtens sind diese Aktionen wichtig. Nicht die Schlacht mit der Polizei und allen anderen Mitläufern, sondern die politische Motivation dahinter. Ihr Denken unterscheidet sich am Ende eben leider nicht gross vom Rest. Sie halten genauso an überholten Systemen fest. Ist doch klar, dass man am 1.Mai nicht einfach vermummt auf den Paradeplatz laufen kann um eine rote Fahne zu hissen. Die Idee ist super nur leider idiotisch wenn es in der Innenstadt von Polizeikorps nur so wimmelt, die nur drauf warten. Diese Aktionen auf mehrere kleine Gruppen aufzuteilen (vielleicht sogar an einem anderen Tag!), die dann auch in den Aussenquartieren ihre Nachdemoaktionen machen, find ich da um einiges realistischer. Wohl auch wirklungsvoller im Endeffekt. Die direkte Konfrontation wäre damit wohl auf ein Minumum reduziert. Die Message dafür umso stärker. So dominiert in den Medien wieder nur das Drumherum anstatt der Kern, der Sache. Wir wissen ja alle was heute Nacht passieren wird. Jedes mal wenn die Polizei alle Nachdemoversuche mit Gewalt unterbindet, wird dafür nachts umso mehr randaliert. Das ist mir nur recht. Viel lieber sogar als dieser Stadtkrieg, bei dem viel zu viele Menschen der Gefahr ausgesetzt sind, verletzt oder eingesperrt zu werden. Nennt es feige aber in diesem unfairen Kampf ist es das einzige, was noch drin liegt.

Die Banken und Kapitalisten sollen nur ihren Dreck abkriegen. Die lachen doch über die paar Leute, die mit ihren Fahnen durch die Stadt pilgern und dem Kapitalismus an den Kragen wollen. Sie kennen nur Zahlen. Zum Beispiel wenn sie eine Rechnung bekommen weil ihre Automaten kaputt sind. Oder ihre Scheiben bemalt oder zerbrochen sind. Dann tut es ihnen zur Abwechslung auch mal ein wenig weh. Und der Durchschnittsmensch überlegt sich vielleicht kurz etwas wenn er es sieht. Ob diese dominierende Macht in seinem Leben wirklich Berechtigung hat. Sie den Aufwand wirklich verdient hat. Oder man nicht lieber einfach darauf verzichtet. Es gar nicht so wichtig und lebensnotwendig ist. Dieses System benachteiligt den grössten Teil der Menschheit und ist darum nicht würdig am Leben gehalten zu werden. Darum geht raus und macht euer Ding. Solange ihr noch den Mut dazu habt. Den meisten kommt er ab einem gewissen Alter abhanden und ist dann auch nie wieder auffindbar. Am besten fänd ich wenn wir alle das Stadthaus stürmen würden. Dann die Bankhäuser. Die Börse. Die Polizeiposten. Ab einer gewissen Anzahl Leute wäre das alles ein Kinderspiel. Wir sind nach wie vor die Mehrheit. Aber eben. Die Mehrheit ist immer noch in ihrem Irrglauben gefangen. Eifern falschen Vorbildern nach. Lassen sich noch so gerne von ihrer Angst einsperren und beschränken. Schade. Zeigt mir aber dass die Menschen einfach noch nicht bereit sind. Es sehr lange brauchen wird bis sie begreifen und aktiv werden. Die Arbeit vom letzten Jahr zwar wichtig war und irgendwann auch Früchte tragen wird. Es aber nun Zeit wird sich mit Dingen zu beschäftigen, die schneller Erfolge zeigen. Die man selber steuern kann. Alles andere scheint mir sonst auf Dauer eine Zeitverschwendung. Der Mensch dreht sich gern im Kreis. Ziemlich lange bevor er mal einen Schritt machen kann. Und dann auch nur winzige. Wer die Grenze bereits überschritten hat, möchte sich kaum länger als nötig mit sowas aufhalten. Da es für sein Leben gar keine Rolle mehr spielt. Diese Menschen sich gerne als Opfer sehen. Nicht verstehen, dass sie es selber zulassen und steuern. Es in ihrer Hand liegt. Sollen sie machen und bleiben, was sie wollen. Irgendwann kommt die Rechnung oder die Wende. Wofür auch immer sie sich entscheiden werden. Bis zur ErLÖSUNG der Massen arbeiten wir an neuen Ideen. Leben unser Leben nach dem ursprünglichen Plan der Evolution. Jeden Tag. Jede Nacht. Realität ist Revolution. Im Kopf und im Leben. Arbeiten Hand in Hand.

R(E)volution bist du. Wir sind die wahren CEOs dieser Welt.

Aswas - I a rebel soul Song

Friday, April 30, 2010

Der Freivogel

Er sprengt alle Grenzen. Denn er kennt keine. Weder im Leben noch im Denken oder der Kreativität. Stösst damit auf viele fruchtbare Böden. Der Antreiber jeglicher geistiger Anregung und Expansion. Empfänglich für die tief verwurzelten Träume der Menschheit. Ihren verborgenen Wünschen. Dünger für den nährlosen Kopf, der wachsen will. Die leere Seele, die gefüllt werden will. Das ungenutzte Leben, das gelebt werden will. Denn es sind deren einzige
Bestimmung. Seltene Exemplare. Meist schwer zu fassen. Immer in Bewegung. Exzentrisch und individualistisch. Bis ins letzte Detail. Reissen alles um sich herum mit, in ihren Strom der Lebensdurstigkeit. Den höchsten Erwartungen und Herztönen entgegen tanzend. Hoffnung und Liebe sähend. Saugen sie alle Eindrücke um sich herum auf wie ein Meerschwamm. Lachen, reden, leuchten und fliegen in den buntesten Farben. Bemalen damit die Welt neu. Der Lichtblick am Horizont. Ewig sollt ihr leben. Für immer frei und froh.

Der Moment, wo man seine Realität dermassen schätzt. Sie zu einem Dauerzustand des Glücks geworden ist, verliert man das Bedürfnis seine Wahrnehmung durch Rausch zu verändern. Man möchte sogar voll da sein damit jede Sekunde ganz bewusst genossen wird. Man seine ganze Kraft entfalten kann. Man möchte sich und seine Talente nicht mehr behindern oder unnötig unterdrücken. Sondern alles aufnehmen, spüren und rauslassen. Ohne Filter. Ohne Nebel. Eine gute Grundlage um allfällige Süchte und andere Zwänge, die einem verleiten seinen Bewusstseinszustand künstlich zu verändern oder zu intensivieren, abzulegen. Es wird dann einfach irgendwann unnötig. Das echte pure Leben ist dann Flash genug. Man denkt auch immer weniger dran. Was das Leben einem doch für wunderbar einfache und erfüllende Wege aufzeigen kann. Das Rückschläge sogar zu Vorteilen werden lässt. Sie ohnehin nur noch als kaum wahrnehmbare Beben auftauchen lässt. Wieder im Sumpf der Vergangenheit untergehen kaum haben sie sich gezeigt. Nur kurz ihre Köpfe aus dem Schlamm strecken um zu gucken ob man noch da ist. Den restlichen Balast hat man ja zum Glück bereits über Bord geworfen. Dann wird man plötzlich ganz leicht. Und man beginnt zu fliegen.

Durch einen unerwarteten Zwischenfall kam ich heute mit der Stadtpolizei und deren Detektiven in Berührung. Irgendwie fühlt man sich immer etwas komisch in ihrer Gegenwart. Auch wenn man nicht direkt etwas verbrochen hat. Man möchte halt lieber nichts mit denen zu tun haben. Bei näherer Betrachtung und natürlich solange man kooperativ und anständig bleibt, merkt man aber dass sie auch nur Menschen sind. Vorallem die Detektive scheinen mir recht vernünftige Leute zu sein. Obwohl fraglich ist, in wie fern sie mit ihrer Tätigkeit Erfolg haben. Sie sind sich dessen selber auch nicht wirklich bewusst. Es war noch lustig zu sehen, was sich dort so abspielt. Man redet dann von Fingerabrücken, DNA-Spuren und so weiter.
Und nein, meine Fingerdrücke haben sie immer noch nicht. Im Umgang mit dieser Branche ist zu beachten möglichst höflich und glaubwürdig/authentisch zu bleiben. Trotzdem aber genug vorsicht walten zu lassen damit der Spiess nicht plötzlich umdreht. Ansonsten bestimmst du welche Richtung das Gespräch oder die Verhandlung nimmt. Vorallem wenn sie etwas von dir wollen. Dann kann man auch seine Meinung sagen ohne dafür gleich den Max machen zu müssen. (Sie hatten einzig meinen Pass als Druckmittel. Den hät ich aber auch da gelassen. Können mir den ja nicht für immer weg nehmen. Eimal Schweizer immer Schweizer. Auch wenn man darauf ja nicht mehr stolz sein sollte. Ausser das saubere Wasser aus dem Hahnen und den ersten zögerlichen Schritten in Richtung eines nachhaltigeren Lebens, steht uns der Dreck bis zum Halse. Also der Pass passt mir eh nicht.) Wer sich etwas mit dem Recht auskennt und sich nicht einschüchtern lässt, muss nicht viel befürchten. Ausser man will dir ums Verrecken an den Kragen. Dann drehen sie alles so, dass es gegen dich eingesetzt werden kann. Dann bleibt nur noch eins: mache den Feind zum Freund.
Plötzlich kam ein anderer Detektiv ins Zimmer und wollte einen Facebook-Zugang. Hatte aber keiner grad zur Stelle also machte er kurzerhand einen Fake-Account. Angeblich wollte er an ein
Foto gelangen. Man lacht noch drüber. Die Leute seien ja selber dumm. Erinnert mich an eigene Zitate. Aber so viel würde man da dann doch nicht rausfinden. Dazwischen ruft noch die Frau an mit einem leckenden Öltank. Man unterhält sich über dies und das. Auch den 1.Mai. Wobei sogar noch Verständnis für die "Chaoten" aufgebracht wird. Zumindest ihre Situation nachvollzogen wird. Es halt einfach als unnötig und wirkungslos betrachten, was ja bis zu einem gewissen Grade auch stimmt. Also doch nicht alle Spass an dieser Schlacht haben. Die nette Anekdote vom Hippie, der sich vor ein paar Jahren zwischen die Fronten auf den Boden setzte und um Frieden bat, kam nicht von mir. Darum habe ich ihnen auch gesagt, dass diese Art der Konfrontation im Begriffe ist sich zu evolutionieren. Gespräche stattgefunden hätten. Dies aber ein längerer Prozess sei. Die Gesellschaft so allgemein nicht wirklich funktionieren würde. Wir viele Dinge vernachlässigen mit unserer Art zu leben. Nicht nur uns selbst auch der ganze Rest an Menschen, die neben uns auf diesem Planeten irgendwie versuchen zu überleben. Mit dem Rest, der noch übrig bleibt. Für die, die nicht bezahlen können. Da wird man dann sehr raffiniert oder auch grausam, wenn es darum geht Geld oder Güter herbei zu schaffen. Wir lassen ja auch den meisten kaum eine andere Wahl. Dafür sogar bei der Polizei auf offene Herzen und Ohren zu stossen, hat mich dann doch sehr überrascht. Sie haben auch schnell gemerkt, dass da jemand sitzt dessen Gedanken und Fühler sehr weit ausgestreckt sind. Wahrscheinlich auch viel weiss, was sie interessieren könnte. Mich aber nicht als Gefahr oder als Instrument für ihre Recherchen wahrgenommen haben. Denn das bin ich auch nicht. Nach wie vor mehr Berater als Täter. Bestrebt ein Optimum zu erschaffen, dass allen gerecht wird. Ein hohes Ziel, das fast schon alle aufgegeben haben. Aber sobald man merkt, dass es bei jedem selbst beginnt und in der Zufriedenheit der Mehrheit endet, sind wir alle eins und es gibt keine Unterschiede mehr. Sondern nur Menschen, die auch alle gern friedlich leben möchten.
Forschern und Detektiven habe ich mich immer sehr verbunden gefühlt. Im Grunde machen sie die gleiche Arbeit wie ich einfach in einem anderen Zusammenhang. Sympathie für Menschen zu empfinden, die man zuvor nicht mal mehr als wirkliche Menschen wahrgenommen hat, find ich eine schöne Erfahrung. Danke.

Was mich auf Hinblick zum 1. Mai in eine neuartige Stimmung versetzt. Nicht nur wegen der Begegnung mit der anderen Seite (der 3. Art) sondern auch weil ich sehe, wie stumpf und uninteressiert die Mehrheit nach wie vor gegenüber der 1.Mai Bewegung ist. Damit meine ich den Umzug und nicht mal die Nachdemo. Noch viel weniger als die Polizei. Gibt mir zu denken. Im Gegensatz zu diesen Menschen scheisse ich ja auf ihr System. Beteilige mich kaum noch daran und werde auch in Zukunft mein Leben nicht danach richten. Wenn es nach mir ginge, könnte morgen 8Uhr alles verschwinden und es wäre auch total ok. Dem ist aber leider nicht so und es gibt viele Menschen, die nach wie vor täglich unter diesem System leiden müssen. Dieses unmenschliche Ding vielleicht noch sehr lange ertragen müssen. Darum sollte man dahin gehen. Vorallem Leute, die Kinder haben, sollten wenigstens ihnen gegenüber dieses Minimum an Solidariät aufbringen. Sich für die Zukunft und die Veränderung des Systems einsetzen. Wenn das Mitgefühl all den anderen Menschen gegenüber nicht ausreicht, die uns auf ihren Schultern tragen, dann wenigstens dir selbst gegenüber. Wer weiss was morgen ist. Wie lange du noch arbeiten und zahlen kannst. 2 Stunden für eine Sache zu investieren, wo ein Haufen Menschen zusammen kommen und für eine Sache auf die Strasse gehen, ist etwas einmalig richtiges. Ob es was bringt oder nicht sei dahin gestellt. Das Erlebnis allein gibt aber mehr als genug zurück. Erlaubt einem die Sicht auf eine andere Realität. Speziell denen, die sich sonst gern vor dieser Konfrontation drücken. An diesem Umzug sind alle eins. Jung und alt. Schweizer und Ausländer. Arme und reiche. Autonome und angepasste. Schwarze und weisse. Rote und nochmals rote. Alle wollen wir eine bessere Welt. Eine soziale Gerechtigkeit. Eine faire Verteilung. Eine sinnmachende Finanzstruktur. Und so weiter. Das ganze System ist eine einzige grosse Fehlerquelle. Ja, ich kacke drauf und trotzdem werde ich dahin gehen. Für die Menschen und ihre Kinder, die es nicht mal interessiert. Für diesen traurigen Haufen, der es doch eigentlich nicht mal verdient. Aber genau darin liegt die wahre Grösse. Eins der besten Geschenke von allen. Vielleicht in 100 Jahren wacht ihr auf. Dann wenn es zu spät ist. Ich bin dann eh nicht mehr hier. Aber ich weiss, dass ich alles versucht habe um es zu verhindern. Das Lächeln auf den Lippen bevor ich sterbe, habe ich bereits auf sicher. So macht das Leben Spass und Sinn. Ich kann mich nur immer wiederholen: Danke Leben. Danke das du mir die Augen geöffnet hast.

Danke das du mir die Freiheit geschenkt hast; ein Freivogel sein zu dürfen.

Sunday, April 25, 2010

1st May 2010















































Be there..be fair...push thru the barrier... get louder...angrier...and then happier...all together: 10 Uhr @ Helvetiaplatz!

Thursday, April 22, 2010

The train left the station

Es ist alles eins. Das Universum. Die Erde. Wir. Das System, der Staat und die, die an der Macht sind. Am Ende ist einzig das Ergebnis was zählt. Und das geht beim letzten Punkt leider nicht auf. Oder nur für ganz wenige hier. Wenn du nicht eine Möglichkeit findest mit wenig auszukommen oder dann deine Talente zu Geld zu machen, bist du total abhängig und musst dich zu ihren Konditionen verkaufen. Nach ihren Regeln spielen und leben. Für die meisten offenbar eine bewusste Entscheidung. Es liegt nicht mal an der Unwissenheit. Eher Feigheit wohl.
Die Zukunft sieht für junge Leute schwarz aus. Man hat die Wahl zwischen angepasstem, eingeschränktem 0815-Langweilerleben. Xmal vorgelebt und so traurig vorhersehbar. Oder dann dem sozialen Abgrund. Was für eine Entscheidungsfreiheit wir doch haben. Da versteht man, dass die Jungen nichts mehr interessiert ausser Party und Konsum. Wenns schlimm kommt prügeln sie sich halt. Anders können sie ihren Gefühlen kaum noch Ausdruck verleihen. Haben es ja nie gelernt. Sind unterfordert und gelangweilt. Haben keine Perspektiven. Ausser den Dreck zu fressen, den alle anderen vor ihnen auch schon gefressen haben. Und so schliesst sich der Kreis wieder. Einmal mehr. Von vorne das Spiel. Das sind wir. Da kommen wir her. So ist es halt. NEIN so ist es eben nicht und so sollte es auch gar nicht sein.

Sich für Dinge einzusetzen ohne selber einen direkten Nutzen daraus zu ziehen, ist etwas sehr schönes. Solange es jemandem wirklich etwas bringt. Die Welt oder einen Menschen etwas besser macht. Ansonsten soll man es schön sein lassen. Jeder Input wird irgendwo wieder zurück kommen. Früher oder später. Dann wirst du dafür belohnt werden. Ich habe viel gegeben in letzter Zeit. Mit Menschen meine Persönlichkeit und mein Wissen geteilt. Sie in ihrer Entwicklung unterstützt. Etwas Hoffnung und Freiheit zurück gegeben. Nun bin ich am Zug. Ich werde mit Geschenken vom Leben nur so überhäuft. Es ist schön zu sehen, dass es sich irgendwann auszahlt. Da wird jede Möglichkeit sich uneigennützig einzusetzen zu einem gern gesehenen Angebot. Alles kommt zurück. Irgendwie, irgendwo, irgendwann. Sei zu gut für diese Welt und du wirst siegen. Auch wenn du dann wohl ab und zu ausgenutzt wirst. Das macht der Mensch gern mit anderen Menschen. Manchmal nicht mal bewusst. Wenn es dir aus ehrlicher Naivität passiert ist, wirst du dafür noch mehr belohnt werden. Diese kindliche Naivität sollte man sich unbedingt bewahren. Es macht aus dir einen glücklicheren Erwachsenen. Hochgradig empfehlenswerte Lebenseinstellung.

Genau darum ist diese Arbeit so wichtig. Und sie hat erst angefangen. Der Zug hat die Station verlassen und wird langsam aber sicher immer schneller. Nichts kann und wird ihn mehr aufhalten. Die neuen Ideen sprudeln nur so heraus und sie sollen alle aufgefangen werden. Jetzt wo sie endlich kommen dürfen, tun sie das auch unverholen. Jeden Tag etwas mehr. Und man heisst sie gerne willkommen. Liest sie auf, betrachtet sie und setzt sie um. Der grosse Plan wird kommen. Das Buch. Das Projekt einer neuen Welt. Man nehme alles was bisher funktioniert hat, füllt die Lücken mit Lösungen und füge alles zu einem harmonischen Bilde zusammen. Das setzt einen geschärften Blick aufs Ganze voraus. Der ist zum Glück vorhanden. Der Rest geht wie von alleine. Sobald es da ist, wird es sich ausbreiten wie ein Lauffeuer.
Alles zu seiner Zeit. Die Weichen sind gestellt und das Ziel ist deutlich sichtbar. Und man weiss, das man nur noch gewinnen kann. Eigentlich wie ein Börsenangler bei einer Bank. Kein Risiko aber maximale Gewinnbeteiligung. Das perfekte Spiel. Man kann nicht verlieren. In meinem Falle tue ich das aber nicht auf Kosten von anderen. Eher für die Menschen. Wie mich selbst auch. Der durchsichtige Käfig um uns herum hält fast alle gefangen. Wer sich traut ihn zu durchbrechen, wird merken dass es nicht weh tut. Und die Schritte auf unbekannten Wegen sich sehr gut anfühlen. Gar sicher und trittfest sein können. Das Selbstvertrauen spielt dabei eine grosse Rolle. Etwas, das den meisten unterwegs abhanden gekommen ist. Oder dann einer falschen Bestätigung ihrers Werts nacheifern. Also auch ein falsches Selbstvertrauen erlangten.

Wenn etwas unnötig ist dann sind es Menschen, die Interesse heucheln um unterhalten zu werden. Viele Stunden deiner Zeit und deines Wissens beanspruchen aber nichts aber auch gar nichts daraus machen. Nicht im geringsten vor haben etwas zu ändern. Sie sehen zwar oder meinen zu verstehen aber sind trotzdem total unfähig irgendeinen Schritt in die richtige Richtung zu tun. Weil sie wohl gar nicht wissen, was sie wissen oder wollen. Hauptsache man kann etwas plaudern am Feierabend weil man ja kein Leben hat sonst. Bei Dingen mitreden will, von denen sie keinen blassen Schimmer haben. Sich ja auch nie wirklich damit befasst haben. Und sie auch keine Lust haben sich eigenständig mit den Fragen des Lebens und seines Sinnes zu befassen. Meinen man würde ihnen alles vorkauen und auf dem Tablett servieren. Sind halt nichts anderes gewöhnt. Machen dir das sogar zum Vorwurf weil man angeblich zu ungenau sei. Sind einfach zu faul sich Dinge selber zu erarbeiten. Und ich meine nicht Geld, dass man mit einem vorgegebenen Studium über erprobtes Wissen erlangen kann. Sondern Lebenserfahrung und die daraus resultierende Weisheit. Obwohl in manchen Fällen nicht mal das reicht. Denn wenn die Fähigkeit über sich hinaus zu denken und mehr vom Leben zu verlangen nicht gegeben ist, kann man sich das gleich sparen. Es braucht eine gewisse Reife und natürliche Intelligenz. Vorallem hat es einen Preis. Aber nacher kriegt man es dafür doppelt zurück. Bin der lebende Beweis. Ich habe viel uneigennütziges getan. Viel auf den Deckel bekommen. Nun zahlt es sich endlich aus. Das Leben beschenkt mich reichlich von allen Seiten. Jeder Tag ist ein Geburtstag.

Eine Schande den Leuten seine Plumpheit und höchst einseitige Sichtweise aufzuzwingen. Das wertvolle Wissen lediglich als reine Berieselung für das abgewrackte Roboterhirn zu missbrauchen. Sinn und Zweck dahinter hats keinen. Werden ohnehin niemals in der gleichen Liga spielen. Da muss man halt mal ehrlich zu sich selbst sein und zu anderen. Es bringt nichts sich mit solchen Menschen im Kreis zu drehen. Denn sie wollen bleiben wie sie sind und alle anderen drum herum sind nur Unterhalter weil das 0815-Normaloleben eben grauenvoll öde ist. Im Gegensatz zu denen haben andere aber echte Missionen im Leben und gehen ihren Weg. Leben ganz bewusst ein anderes Leben. Mit Leuten, die nicht bereit sind dazu zu lernen und sich weiter zu entwickeln, verschwendet man seine Zeit. Sie werden immer versuchen sich an dir hochzuziehen. Ziehen dich damit aber nur runter. Weil sie nie dahin kommen werden. Wohl ein Grund warum sie es meist gar nicht erst versuchen. Lieber gleich neue Ausflüchte, Rechtfertigungen, Erklärungen präsentieren. Ist halt mal spannend sich mit einem "Aussenseiter" zu unterhalten. Die haben aber leider Gottes weit wichtigeres zu tun. Da wundert es dann auch keinen, dass die nicht sehr weit gekommen sind in ihrer Entwicklung.
Es gibt genug Quellen um sich selber zu informieren. Obwohl im bereits vermittelten Wissen eigentlich schon genug Perlen vorhanden sind. Mit denen man ungemein viel anfangen könnte. Aber die Intelligenz ist bei den meisten schon so arg in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sie gar nicht mehr fähig sind sowas aufzunehmen und zu verarbeiten. In ein Ohr rein und aus dem anderen raus. Man verstehts halt nicht also löscht mans wieder. Gut ist in Ordnung aber bitte lasst den wenigen freien Menschen ihre knappe Zeit die Dinge zu tun, die wirklich wichtig sind und etwas bewirken. Besetzt sie nicht für euer eigenes trauriges Kreisdrehspiel. Wer ehrlich genug ist wird erkennen, dass das eine mit dem anderen nichts mehr zu tun hat und es auch müssig ist sich an unbedeutenden Sentimentalitäten festzuhalten. Das hat noch niemanden weiter gebracht. Vorallem ist fraglich wie ernst man diese angebliche Emotionalität von der anderen Seite nehmen kann, wenn sonst auch kein Mitgefühl vorhanden ist. Wieder ein Widerspruch. Wer nicht weiss was er will, soll es sich zuerst selber mal überlegen. Wer sich für den "einenaufblindmachen" Weg entscheidet. Also weiter geht als wär nichts gewesen. Sein dummes Leben weiter leben lässt, verdients nicht anders. Wer sich aber für den unabhängigen Weg entscheidet und damit ist das System als auch die Freiheit im Denken gemeint. Wird auf Hilfe zählen können. Es gibt geung die lernen und verstehen wollen. Etwas neues machen möchten. Sehen wo das Problem liegt. Dort wird sowas wirklich gebraucht. Daneben gibts ohnehin schon genug zu tun. Hat also leider keinen Platz für Mitläufer. Da muss man dann auch mal konsequent sein und Prioritäten setzen. Sonst kommt man nirgendswo hin.
Da momentan eine entscheidende und intensive Phase eingeläutet wurde, ist dieser Schritt unumgänglich geworden. Jetzt muss jede Minute sinnvoll genutzt werden. Überschüssiger Balast wird über Bord geworfen. Energie gebündelt. Wer nicht weiter kommen will, soll halt bleiben wo er ist. Aber sicher nicht andere aufhalten. Ihre Zeit und ihr Wissen für sich beanspruchen. Und dann nicht mal was daraus machen. Sowas ist eine Frechheit und eine noch grössere Dummheit. Vor solchen Menschen habe ich keinen Respekt und darum auch keinerlei Interesse an ihnen. Sicher wird das Erlebnis in ihren Köpfen und Leben nach hallen. Mit etwas Glück werden sie sogar irgendwann davon profitieren. Aus Erfahrung weiss ich aber dass solche Menschen sehr lange brauchen um sich zu ändern. Der Zug ist bereits abgefahren. Sorry für alle die es nicht rechtzeitig geschafft haben aufzuspringen.

Tuuu tuuu tut!

Wednesday, April 21, 2010

Denkende Lichtmaterie V - Gespräche am Stadt(st)rand

Im Moment kommt alles zusammen..es gibt viel zu tun...also tun was getan werden muss..vorallem tropfen die Ideen aus meinem Kopf wie Wasser aus einem Rohrleck...sie überschlagen sich fast..so wirds nie langweilig...jetzt bin ich auch bereit dafür...jetzt geht es erst richtig los..und es beweist gleichzeitig das meine Strategie funktioniert..ich verspüre auch nicht dieses Druckgefühl, das sich sonst gern breit macht wenn viel auf einem zurollt..alles fliesst in einer gewissen Balance..behält doch einen Ausgleich, trotz den wilden Strömungen zwischendurch..ein harmonisches Zusammenspiel aller Bereiche..es fühlt sich nicht an wie arbeiten...eigentlich habe ich die beste Zeit seit langem..ich will und muss mich selber verwirklichen..um wirklich frei zu sein von konventioneller Arbeit und den unterdrückenden Lebensumständen...mit meinen eigenen Werkzeugen ans Ziel gelangen...ohne mich für einen verkackten Dreck verleugnen zu müssen.. jetzt wo ich endlich funktioniere..und weiss wie die Welt funktioniert..und alle Fesseln abgeworfen habe..frei von Angst bin...kann ich es erreichen..es bestätigt meine Ansicht nur, dass alles ist wie es sein muss...solange wir unseren Weg gehen, werden wir alles finden was nötig ist..um die höchsten Ziele zu erreichen...verstanden habe ich es schon lange..aber jetzt kann ich damit umgehen..drüber stehen..anfangen es zu manipulieren...die Freiheit ist in dir...alle Geheimnisse und Werkzeuge, die du brauchst, hast du in dir...wenn du dann noch die Welt verstanden hast und weisst wie du sie verändern bzw. berreichern und weiterbringen kannst, bist du eigentlich schon frei..es kann dir ja nichts passieren..und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis du die Realität nach deinen Vorstellungen formst...anpasst...neu gestaltest...der Traum zur Realität wird...weil du es lebst...jeden Tag und jeden Moment..die Gegenwart ist dein Beschützer...von ihr aus kannst du alles überblicken..geniessen..dich entfalten..atmen und denken...es ist wie in der Geschichte aus dem Buch der Alchimist..er sieht die Zeichen...hat ein Traum, der aus der Weltenseele entspringt..und darum wird ihm alles auf seinem Weg ermöglichen diesen Traum zu erfüllen.
Es sind die Stunden wo du lachst..dich mit etwas befasst, das dich erfüllt..die zählen..die wo du dich auf einer Wiese austreckst, tief einatmest und in den Himmel schaust..das Gras und die Erde unter dir spürst und du weisst das du am Leben bist...und es THE BEST THING EVER ist..dann hast du ein zufriedenes Lächeln auf dem Gesicht...stehst auf, springst herum wie ein junger Hund und freust dich einfach nur an deinem scheissgeilen Leben.

Viva la vida!